Anmut

Februar 12, 2009 von juliamia

Ein magischer Glanz
geht von Dir aus, so dass jede Frau
die Dich von Geburt erhält..
einem jeden Mann gefällt.

Konzentration

Februar 8, 2009 von juliamia

Sag mir bitte wie ich Dich finde: dann wenn in mir Gedanken zu schwimmen beginnen, wenn die Vergangenheit mich einholt und die Zukunft mir aus der Weite winkt?
Bilder erscheinen vor meinen Augen und verschwinden damit Gefühle bleiben die mir die Momente der Bilder in die Gegenwart tragen. Ich kippel, beginne zu wanken und lege mich schliesslich hin um einfach das Karussel der Gedanken zu betrachten…und genau hier ist es passiert..ich liege bin offen für die Farben des Karussels, für die Musik die mir doch so gefällt, für die vielen Tiere die das Karussel spazieren fährt und während ich mich mehr und mehr meiner Welt öffnen kann, verliere ich die Konzentration die mir zur Zeit den Halt und die Ruhe schenkt.
Konzentrieren muss ich mich, mich focosieren auf das was wichtig ist und wenn ich dies auch häufig schaffe so gelingt es mir doch heute Abend nicht. In einer Zeit der Konzentration fühle ich mich geborgen und verfalle in einen Zustand gleich der Meditation welcher mich mir selbst näher bringt und den Rest in den Hintergrund treten lässt. Befreiend ist dieser Zustand das kann ich mit erfreuen feststellen, doch was wenn dieser Zustand weckfällt…? Was wenn das Karussel zu verführerisch ist und seine Farben mich aus der Konzentration heraustragen…? Konzentrieren will ich mich und trotzdem gelingt es mir heute Abend nicht, die Gedanken tragen Flügel sie kreuzen mich und..und ich gebe auf.
Glaube plötzlich das meine Konzentration einen kleinen Urlaub braucht um dann mit Ruhe und Gelassenheit wieder für mich da zu sein. Na gut denke ich mir und gebe es auf die Konzentration angestrengt zu suchen. Ich bin sicher das sie eine kleine Pause braucht und ich schliesse mein Buch, lege den Stift zur Seite, vergesse für heute Abend das ich so viele Ziele habe und begebe meinen Körper in mein gemütliches Bett, damit mein Geist und meine Seele sich nach langem wieder bewegen können. Ich gebe auf, denn das ist vielleicht das Beste um Frieden zu bewahren in meinem eigenen Haus..in meiner eigenen Schale, die mich so liebevoll vor allem beschützt und die mir unter ihren Mauern ihre Sicherheit schenkt.

Ich denke mir im Bett….irgendwann werde ich diese Mauern durchbrechen und dann wird die Konzentration…von alleine wieder hier sein und dann werden die Mauern für mich nicht existieren…müde schlafe ich ein konzentriert kann ich erst morgen wieder sein!

Lindo es el amor

Januar 29, 2009 von juliamia

Tod

Januar 20, 2009 von juliamia

Taumelnd erreiche ich das Ziel und schlafe ein, damit Niemand mich des Glücks beraubt hier zu sein.

Viele Jahre hatte ich über meinen Todesmoment filosofiert ohne zu wissen, was da passieren würde und nun war der Tod da, vor mir und ich fühlte mich frei, fühlte mich bereit durch meinen Körper zu brechen und in seine Welt meinen Atem zu legen.

Ich wusste damals und sprach es laut vor mich her:
„Liebster Tod, wenn Ich gehe dann kann ich meinen Körper nichtmehr bewegen, doch fühle ich auch, dass ich dann schweben werde und ihm zur Bewegung nichtmehr brauch. Bitte, nimm mich mit Dir mit denn ich spüre tiefst in mir, ich bin fertig.“
Ich kann mich genau erinnern wie froh ich war, dass ich keine Angst vor dem Tod verspürte, dass ich mich einfach ihm hingeben wollte wo ich doch so viele Jahre gegen ihn angekämpft, mich vor ihm gefürchtet und ihn aus meinem Leben verbannt hatte.
Damit er ja nicht auf die Idee kommen würde mich zu besuchen.
Vieles gab es in mir, Vieles hatte ich als junger Mensch vor und der Gedanke fühzeitig zu sterben brach mir das Herz, denn es gab so Vieles wofür ich mein Leben bekommen zu haben glaubte. Ich war mir sicher, nur ich konnte meine eigenen Schritte gehen, die ich suchte und manchmal auch fand.
Ich glaubte, es gäbe Dinge die nur ich machen könnte und die durch mich iniziiert andere Steine ins rollen bringen würden

Stark war ich, voller Kraft und Energie mit dem festen Willen meine Aufgaben zu erkennen und dank ihnen meinen Beitrag für das Leben der Menschen und des kompleten Planeten zu leisten.
Verärgert war ich, da viele Menschen meiner Meinung nach ihre Aufgaben nicht ernst nahmen, sie nicht suchten und somit auch nicht finden konnten. Wenn ich müde war dann lief ich trotzdem weiter, denn ich hatte ja nicht die Ruhe und die Sicherheit meinen Weg gefunden zu haben, ich muss schmunzeln und ich bewunder irgendwie diese Energie, meinen Willen..die mich an so viele wundervolle aber auch manchmal an schreckliche Orte geführt haben.

Dieser Wille, der Welt etwas Gutes beizutragen und dieser Menschheit Liebe, Freude und Brüderlichkeit zu vermitteln.
War ein Ziel erreicht so hatte ich das nächste schon programmiert und ich konnte immer wieder neue Berge sehen, es war egal wie weit ich flog und wie weit ich von meinen Wurzeln mich abhebte..es machte nichts aus wie wenig Freude mir manche Dinge bereiteten, wie alleine ich mich fühlte, wie grausam die Liebe mit mir spielte..oder ich mit Ihr.

Nichts, nichts lies mich davon abkommen das ich meine Aufgaben erledigen würde und das ich somit irgendwann auf ein erfolgreiches, sinnreiches und erlebt gelebtes Leben zurückblicken könnte….und das dann wenn dieser Moment kommen würde, ich endlich die Ruhe finden würde die mir im Leben verblieben blieb, denn es war nicht meine Aufgabe auf dieser Erde zu Ruhen..meine Mision erschien zu Gross als das sie mir Platz für Ruhe gönnte.

Ich war ein Kind da habe ich schon an den Tod gedacht, da habe ich schon Angst verspürt mein Leben nicht den Ansprüchen die ich in ihm erfühlte gerecht werden zu können.
Ich war eine junge Frau als ich mich alleine auf fremde Wege begab im Glauben das ich mir die Welt anschauen müsse, dass ich sie erst fühlen und riechen wollte um zu erkennen, wo diese Welt an Hilfe bräuchte.
Ich war eine Frau als ich noch immer den Drang verspürte die Erde zu schmecken, sie am liebste aufzulecken um ihre Schmerzen und Sorgen verstehen und gegen diese vorgehen zu können.

Ich war eine Mutter, als ich mich fragte ob es denn reiche nur „Mutter“ zu sein und ich wusste das es für mich nicht reichte das ich noch vieles anderes machen müsse. In meiner Phantasie erschienen all die kleinen Kinderaugen die keine Eltern, keine Mütter mehr hatten und ich verspürte den Drang sie alle in meine Arme zu schliessen, sie zu wärmen und ihnen zu helfen damit sie blühen könnten.

Ich wurde Grossmutter als ich verspürte das all die Menschen, die ich auf meinem Wege getroffen hatte..kleine Botschafter waren, kleine Engel die mir immer weitere Wege eröffnet und immer mehr Ideen geschenkt hatten.
Es waren Engel die Gefühle in mir ausgelöst hatten welche mich mein Leben lang begleiteten. Nie fühlte ich mich allein, denn ich hatte und fühlte die Engel, die überall immerwieder auftauchten und mich mit ihrem Glitzerstaub bestäubten, so dass ich für einige Zeit wieder strahlen und geschützt durch das Erdreich spazieren konnte.

Als alte Frau sah ich auf mein Leben und ich sah auf meine Enkelkinder und wurde mir darüber bewusst, das auch sie ein Teil meiner Lebensaufgabe waren, denn sie trugen mein Blut und meinen Geist und sie hatten meine Liebe und ich sah, dass ihre Augen wach und begeisterungsfähig waren, wie die meinen…wie die meinen….so dachte ich!

Ich fühlte mich nach All den gelebten Jahren schwach, oft im Leben hatte ich mich schwach, alleine und ausgelauckt gefühlt, doch es war eine andere Schwäche die jetzt meinen Körper durchfloss.
Es war eine Schwäche die nicht von meinem Bauch sondern wirklich nur von meinem Körper ausging..mein Geist war frisch, er war stark und wach.

Ich bemerkte das der Zeitpunkt sich näherte mich von dieser Welt zu verabschieden und ich erinnerte mich an all den Groll den ich für so viele Menschen empfunden hatte, weil sie ihre Aufgaben meiner Meinung nach nicht ernst nahmen und ihren Worten nicht treu waren.

Ich dachte an die Trauer, die mich das manchmal hatte verspüren lassen.
An das Unverständniss das sich dann so oft in mich eingeschlichen hatte, doch mir wurde klar das ich nicht im Recht und die anderen Menschen auch nicht im Unrecht gewesen waren.

Ich bemerkte das ich meiner Aufgabe gefolgt war und diese Menschen Ihrer Aufgabe gefolgt waren, in ihren vereinzelten Leben. Es wurde mir bewusst das wir Menschen nicht die selben Aufgaben haben und das wir sie absichtlich nicht haben.
Vielleicht soll die Erde garnicht so friedlich sein, wie ich sie mir so oft gewünscht hätte, vielleicht ist all das Übel Absicht damit wir daran lernen.
Ich war zu schwach um es in diesem Körper noch herauszufinden, doch ich war stark genug um zu verstehen das ich all diesen Menschen verzeihen wollte..wie ich auch mir selber vergab dafür, das ich manchmal diesen Groll auch gegen mich selbst ausgerichtet hatte.

Ich war reif zu gehen und eben auch zu lassen, die negativen Gedanken und Erinnerungen, ich streichelte sie damit ich mich nie wieder mit ihnen befassen müsse, sie sollten endlich Ruhen und mit ihnen irgendwie auch ich….so fühlte ich mich taumelnd vor Glück und Friedlichkeit, als ich damals ans Ziel gelangte, „endlich“ einschlief und starb.

Liebe

Januar 8, 2009 von juliamia

img_13391In einer kleinen Geste versteckst Du Dein sein,
schenkst ein Lächeln mir, breitest Dich in einem Grübchen aus
und giebst der ich liebenden Person eine Magie
die mich des Verstands beraubt.

Du kennst keine Angst verletzt zu sein,
hast keine Pflichten, Nein!
Du setzt Dich auf seinen Kopf und streckst von dort mir
Deine Arme entgegen.
Du legst Dich in seine Worte, sitzt in seinem Ohr,
sprichst aus seiner Brust und hüpfst von seiner Nase
auf seine Schulter.
Du legst Dich in seine Hand und alles
was Du auf Deinem Wege berührst erscheint mir wundersam.

Willkürlich finde ich Dich in der Bewegung seines Haares,
im blintzeln und im atmen vermute ich Dich und möchte immer
mehr von Ihm haben.
Blumenstaub so riecht seine Haut, seidiger
Glanz schaut aus seinen Augen mich an und seine Hand
wird zu meinem Wunderland.

Jeder Augenblick der Stille ein Fest für Dich,
denn er lässt dich im inneren meiner irdischen Gestalt
zu Hause sein..und ich weiss nicht mehr wo ich, wo er und wo Du nun
bist, alles in mir verwischt.

Ich verliere mich wunderlich,
den Du bist ja in ihm und er bei mir,
somit fühle ich mich geborgen und denke nicht an morgen.

Du verbindest mich, Du führst mich, Du machst und
gestaltest mich, Du zerschlägst mein sein, Du nimmst
alles..und wenn Du gehst, bleibt nur ein tiefer Schmerz.

Liebe..
Dein ist mein Herz!

Raices

Januar 7, 2009 von juliamia

Las tengo en el sur
y me persiguen en el norte.
Caricias de mi abuela querida
me llegan desde la linda Andalucia.
Sol, flores, mar y maravillas me iluminan
la palidez del dia a dia.

Musica flamenca me arde en el alma,
tacones que bailan y hombres con
palabras de ligar.
Del Sur soy yo..pajaro perdido en el frio.

Comida fria, gaspacho y tapas..como
se me derite la boca al saborear la ilusion
de poderos comer. Vino rojo y blanco, tempranillo
te tomaria a ti en mi noche de amor.

Ansia de bolar…con los pajaros direccion al Sur.
El invierno desarolla en mi el suenjo del calor enamorado,
la ilusion de volver a ver a mi familia, mis queridos abuelos
ya todos fallecidos poder tenerlos de nuevo en mis brazos.

Siento desde aqui lo profundas que son las raices que
llevo en el corazon de mi madre, en los ojos de mi padre
y en la sangre que me late entre las venas heridas.

Mezcla soy..de mucho y de nada. Mezclandome seguire
en el futuro tambien, sabiendo que debajo de toda la mezcla
esta la semilla, estan mis raices.
Esta la mezquita y la iglesia..esta el callejon
y la siesta y todos ellos y muchos mas relucen en mi y los
siento en la frialdad y nada mas.

Träne

Januar 4, 2009 von juliamia

Es kitzelt eine Träne mich auf meiner Lippe, zart nehmen die Zähne sie auf, treiben sie hinein in den Mund und lassen sie los, damit die Träne sich hier vermischt mit dem Wasser meiner Lebenskunst.
Saftig ist dieses Getränk indem die Träne sich jetzt niederlegen mag.

„Ach kleine Träne wolltest von aussen den Menschen Deine Trauer auferlegen, wolltest sie dran teilhaben lassen. Doch nein, das brauchst du nicht! In mir ist noch sehr viel Freude für Dich.
Schau wie schön Du in mir schwimmen kannst, schau wie warm und tröstend rötlich das Innere meines Mundes dich beschützend umgiebt“.

Vorsichtig schlucke ich nun von der Natur animiert, den Trunk dieser Lebenskunst. Doch frage ich mich: „Ohne Träne oder vielleicht lieber doch mit Ihr? Damit sie nochmehr von mir sehen und erleben kann.
Ich schaue sie direkt an und spüre Ihre Antwort, kann Ihre Gedanken vernehmen. Die Träne möchte gerne weiter fallen, sie möchte nicht in der Gefahr leben etwas auf ihrer Erkundungsfahrt verpasst zu haben. Somit willigt sie meinem schlucken ein obwohl sie eine tiefe Angst verspürt ist die Neugierde grösser, stärker in ihr veranlagt als die Angst.

So lässt die Träne sich darauf ein mit dem restlichen Wasser weiter zu fahren hinein und dann hinunter ganz allein. Der Weg ist steill und der Fall sehr tief doch die Träne macht die Augen zu und fliegt lässt sich einfach darauf ein.
Sie hat keine Angst mehr den sie ist doch frei, sie muss nichtmehr wie eine Träne einfach nur fallen, sie kann all Ihre Emotionen auch gewollt an einen bestimmten Ort treiben lassen.
So gelangt Sie in den Magen und lässt ihre Kraft in den hohlen Raum strahlen, breitet sich dort köstlich aus.

Blitzschnell wird mir schlecht, mir wird übel…. ich übergebe mich.

Die Träne liegt in mir, dass wollte ich auch so damit sie in mir schwimmt und nicht aussen eventuell verloren geht. Doch verstehe ich jetzt, dass Tränen fliessen müssen um Emotionen abzulassen damit auch negative Gefühle verschwinden können.

Kleine Träne ich bitte Dich wieder heraus zu gehen, damit ich nicht vor lauter Trauer meinen Magen verlier.
Während ich noch denke was gleich wohl passiert, sehe ich das eine neue Träne mein Lippe ziert und diesmal….?! Lasse ich sie dort wo sie ist. Im Glauben das dies der richtige Ort für meine Träne ist. Draussen…also raus mit dir.

Glück

Januar 2, 2009 von juliamia

Einen kleinen Moment
lässt Du dich sehen, gerade genug
das man Dich spürt.
Glaubt man dann jedoch bei
Dir zu stehen..bedeutet
dies Du wirst gleich gehen.

Mich

Dezember 30, 2008 von juliamia

dscn4227 Gross und stark so sehe ich aus.

Klein und sanft so fühl ich mich an.

Bunt und verspielt so kann ich mich sehen.

So arbeite ich am Kunstwerk meiner selbst,

versuche die Konturen zu verschieben und

die Farben neu zu mischen..damit das ans Tageslicht wächst was

ich in mir spüre und die falsche Fassade Ihre veraltete Farbe ablässt.

Liebeshunger taucht in mir auf und geduldig nehme

ich ihn an, lasse ihn wachsen damit er schwebt..und wieder geht.

Hunger kenne ich gut, nach vielen Dingen lüstert meine

Wut, strebt mein Verstand und an vielen Dingen hält mein

Herz sich fest.

Beenden muss ich diesen Zustand der Isolierung doch mir ist

nicht danach..die Verschmelzung in mir ist zu fest, als das

sie sich jetzt zerfliessen liesse.

Raus das ist ein langer Weg dessen Ende ich noch nicht seh, doch

im inneren zu fliegen dazu bin ich gewollt.

So nehme ich auf meiner inneren Reise Richtung auf eine mir bekannte

Gestalt..

In der Ferne kann ich ihren Schatten sehen und ich näher mich ihr

vorsichtig, ein wenig Angst habe ich ihr näher zu kommen, denn es

scheint etwas mir wichtiges in ihr verborgen zu liegen.

Glücklich stehe ich aufeinmal vor ihr, trotzdem schaue ich Sie traurig an.

Sie lächelt scheu, ich vernehme Freude aus ihrem Anglitz..einige Tränen fliessen über Ihr Gesicht und berühren mich.

Mein Herz öffnet sich Ihr.

Während ich sie behütend an meinen Körper drücke, sie streichel und ihren Kopf liebevoll küsse bemerke ich gerührt.. die fremde Gestalt bin ich selbst.

Ich..und endlich umarme ich einfach nur Mich!

Tigre

Dezember 24, 2008 von juliamia